Machu Picchu – Südamerikas Weltkulturerbe darf auf keiner Bucketlist fehlen

By admin | Bucketlist

Mai 13

Im 15. Jahrhundert wurde Machu Picchu in den Anden Perus auf 2.350 Metern Höhe errichtet. Die eigentliche Nutzung der “Stadt in den Wolken” bleibt ihr Geheimnis. Von der astronomischen Ausrichtung und dem spektakulären Ausblick der berühmten Inkastätte fühlen sich bis heute 2.500 Besucher pro Tag magisch angezogen. Deshalb gehört die Sehenswürdigkeit bei einer Südamerika-Reise unbedingt auf Deine Bucketlist!

Spektakuläre Tour zu einem der Neuen Sieben Weltwunder

Machu Picchu zählt zu den Orten der Erde, die Du gesehen haben solltest. Die terrassenförmig angelegte Stadt im Südosten Perus erbauten die Inkas über dem heiligen Flusstal Urubamba. Weshalb die indigenen Ureinwohner die imposante Lage zwischen den Berggipfeln von Huayna Picchu und Machu Picchu wählten, konnte bislang nicht geklärt werden. Einst bestand die Stadt aus 216 steinernen Gebäuden, die über 300 Stufen miteinander verbunden waren. Bis heute lassen sich die Reste von Tempeln, Brunnen und Kanälen noch gut erkennen. Besonders beeindruckend ist die erdbebensichere Bauweise durch die Verkantung fugenloser Steine. Inzwischen wurden viele Bauten des Weltkulturerbes originalgetreu rekonstruiert.

 

Aus der Entdeckungsgeschichte der Sehenswürdigkeit

Wie einzigartig die Atmosphäre der archäologischen Stätte auf Deiner Bucketlist ist, lässt sich nur vor Ort erleben. Besucher spüren bis heute eine gewisse Erhabenheit, in der die Stadt ihre letzten Geheimnisse bewahrt. Nie gelang es den spanischen Eroberern Machu Picchu einzunehmen. Bis zur Wiederentdeckung 1911 war ihr Mythos in Vergessenheit geraten und die Ruinen längst überwuchert. Es ist dem amerikanischen Archäologen Hiram Bingham zu verdanken, dass prunkvolle Fundstücke gesichert und im heutigen Museo Machupicchu Casa Concha zu besichtigen sind. Ein Blick auf die prächtigen Gegenstände bereichert Deine Bucketlist bei einem Aufenthalt in Cusco, der einstigen Hauptstadt des Inka-Reiches. In der Blütezeit von Machu Picchu sollen Forschern zufolge bis zu 1.000 Menschen in der Stadt gelebt haben. Die terrassenförmigen Flächen wurden zum Anbau von Mais, Quinoa und Kartoffeln genutzt. Über ein komplexes unterirdisches System konnte Regenwasser aufgefangen und in Brunnen geleitet werden. Wahrscheinlich war Machu Picchu ein Rückzugsort für Könige und ihr Gefolge. Doch die genaue Bedeutung der Stadt für ihre Bewohner ist nicht überliefert. Bereits 100 Jahre nach der Errichtung verliessen die Inkas den eindrucksvollen Ort, der für nahezu jeden Peru-Reisenden den Höhepunkt seiner Bucketlist darstellt.

Wohin es Touristenströme zieht

Hochsaison in Machu Picchu ist von Ende Mai bis Anfang September. Dann sind die leeren Plätze, verlassenen Häuser und rätselhaften Tempel kaum in Nebel gehüllt. Die schwer zugängliche Bergfestung liess Herrscher Pachacútes Yupanqui um 1450 erbauen. Sie wurde so geschickt zwischen den Gipfeln errichtet, dass sie vom Tal aus unsichtbar ist. Zu Deiner Bucketlist in der Inka-Stadt sollte ein Besuch im Tempel der drei Fenster, sowie im Kondortempel gehören. Der berühmte Sonnentempel war dem Gott Inti geweiht. Am höchsten Punkt des Ortes ist der Sonnenstein auf die Tag- und Nachtgleiche ausgerichtet. Bei Feierlichkeiten und Zeremonien in Machu Picchu berühren die Inkas noch immer den Stein mit der Stirn. Dieser Brauch soll den Geist öffnen. Zur Sternenbeobachtung diente der steinerne Rundturm. Sollte der Mondtempel auf Deiner Bucketlist stehen, so kannst Du ihn auf einer anspruchsvollen Wanderung zum Huayna Picchu entdecken. Dort erwartet Dich ein traumhafter Blick auf die gegenüberliegende Ruinenstadt.

 

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Wie das berühmte Reiseziel erreichbar ist

Wanderer finden rund um Machu Picchu spannende Möglichkeiten. Zu Deiner Reiseplanung solltest Du wissen, dass die geführten Touren bereits Monate zuvor ausgebucht sein können. Denn die Regierung Perus versucht, den Besucherstrom zu begrenzen. Sofern eine viertägige Trekkingtour auf Deiner Bucketlist steht, beginnt das Abenteuer am Inka-Trail in Cusco. Auf der ehemaligen Handelsroute erwarten Dich 8.670 Treppenstufen. Auf dem 44 Kilometer langen Trek wanderst Du bis in eine Höhe von 4.600 Metern. Für den Besuch in Machu Picchu benötigst Du eine Eintrittskarte. Dazu ist eine vorherige Buchung erforderlich. Strassen gibt es keine, um den unwegsamen Ort zu erreichen. Stattdessen führt eine malerische Bahnlinie von Cusco nach Aguas Calientes. Am Fusse des Berges ist das Dorf Ausgangspunkt für die 8 Kilometer lange Strecke, die serpentinenreich nach oben führt. Hier kannst Du einen Minibus nutzen oder Dich auf eine Wanderung begeben. Das Weltkulturerbe Machu Picchu darf im Vergleich zu vergangenen Jahren nur noch mit Guide betreten werden. Der Einlass ins Heiligtum richtet sich nach der Uhrzeit auf Deinem Ticket. Es lohnt sich, den Sonnenaufgang in der historischen Inka-Stadt zu erleben.

 

Unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse in Peru wünscht euch

euer Beat

 

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